Hertz - Menge

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Definition und historischer Ursprung der Einheit Hertz

Hertz (Hz) ist eine Ableitungseinheit der Frequenz im SI-System. Die Einheit ist benannt nach Professor Heinrich Rudolf Hertz, der auf dem Gebiet der elektromagnetischen Wellen forschte.

Der Name Hertz wurde 1960 von der CGPM (Conférence générale des poids et mesures) eingeführt und ersetzte die frühere Bezeichnung Zyklen pro Sekunde sowie die entsprechenden Vielfachen (Kilozyklen, Megazyklen usw.). Im allgemeinen Sprachgebrauch ersetzte Hertz die Bezeichnung Zyklen pro Sekunde später, nach 1970.

Hertz in Ton und Licht

Die Einheit Hertz drückt aus, wie viele regelmäßige Ereignisse in einer Sekunde stattfinden. Ein Hertz ist also ein Mal pro Sekunde, 100 Hz sind einhundert Mal pro Sekunde, usw.

Im Zusammenhang mit Ton bestimmt die Frequenz der Schallwellen die Tonhöhe des Tons. Je höher die Frequenz, desto höher der wahrgenommene Ton. Die Frequenz von Schallwellen wird in Hz gemessen und liegt normalerweise zwischen 20 Hz und 20.000 Hz.

Im Zusammenhang mit Licht wird die Frequenz verwendet, um die Farbe des Lichts zu beschreiben. Das sichtbare Spektrum des Lichts besteht aus verschiedenen Wellen mit unterschiedlichen Frequenzen, die verschiedenen Farben entsprechen. Rotes Licht hat zum Beispiel eine niedrigere Frequenz als blaues Licht. Die Frequenz von Lichtwellen wird in Terahertz (THz), GHz oder MHz gemessen und liegt für das sichtbare Lichtspektrum typischerweise zwischen 400 THz und 800 THz.